Depression

Behandlung von Depressionen am Hypnoseinstitut Berlin

In der internationalen Klassifikation der psychischen Störungen ( ICD – 10) finden wir die Depression unter den affektiven Störungen.

Die Depression ist unter den psychischen Erkrankungen wohl diejenige, die am meisten verbreitet ist. Sie zählt also zu den umgangssprachlich so genannten Volkskrankheiten. Kaum ein Mensch wird in seinem Leben von einer oder auch mehreren Episoden außerordentlicher Melancholie oder Traurigkeit verschont bleiben. Die Gründe dafür können vielfältig sein. So kann zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen, der körperlichen Unversehrtheit oder des Arbeitsplatzes eben so zu einer Depression führen, wie auch das Erleben einer traumatischen Situation.

All diesen Situationen ist das Gefühl und der Glaube zu eigen, die Kontrolle über das eigene Leben zumindest teilweise oder auch komplett zu verlieren. Frauen sind in etwa doppelt so häufig unter den Betroffenen zu finden, wie Männer. Dafür ist das Suizidrisiko bei den Männern signifikant höher. Männer neigen dazu die Symptome einer beginnenden Depression erst einmal zu verdrängen, und scheuen sich eher nach Hilfe zur Verbesserung ihrer Situation zu suchen. Typische Symptome einer Depression sind Interessenverlust, sozialer Rückzug, Angst, Antriebslosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Genauso kann sich eine Depression aber auch durch Grübelzwang, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder körperliche Schmerzen bemerkbar machen. Üblicherweise erkranken die meisten Menschen zwischen ihrem 20. und 45. Lebensjahr. Allerdings ist die Sonderform der Altersdepression die häufigste psychische Erkrankung in der Altersgruppe der über 65 Jährigen.

Eine leichtere Form der Depression ist die Dysthymia.

Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Schwere der Traurigkeit nicht so ausgeprägt ist. Der Zustand ist eher mit einer dauerhaften Unzufriedenheit oder Gereiztheit zu beschreiben. Sie kann aber sehr leicht zu einer ausgewachsenen Depression anwachsen, wenn eine belastende Lebenssituation dazu kommt. Man spricht dann von einer Double Depression. Die am schwierigsten zu diagnostizierende Depression ist die lavierte Depression. Sie äußert sich, oder besser versteckt sich vor allem hinter körperlichen Symptomen. (Psychosomatik) und wird so bei der Diagnosefindung häufig übersehen.

Depressionsveranlagung

Neuere Forschungen gehen davon aus, das es wohl eine genetische Disposition gibt, die einen Ausbruch der Erkrankung begünstigt. Das heißt, wenn es in der direkten Abstammungslinie eine oder mehrer Personen gibt die depressiv sind, ist das Risiko selbst an einer Depression zu erkranken erhöht. Natürlich sind aber Kinder von Depressiven ohnehin gefährdeter. Die Depression von Vater oder Mutter führt häufig dazu, dass Kinder versucht sind die Verantwortung für die erkrankte Person bereits in sehr jungen Jahren zu übernehmen. Das wiederum führt natürlich zu Überforderung des Kindes und sorgt so zur Verunsicherung in der eigen Entwicklung einer selbstsicheren Persönlichkeit. In der Psychologie heißt dieses Phänomen Frühparentifizierung.

Klassische Behandlungskonzepte

In der Regel wird eine Depression vom Hausarzt diagnostiziert und zur Verbesserung der Symptomatik ein Medikament verschrieben. Die heute gängige Medikation sind Serotonin Wiederaufnahmehemmer, die sicherlich auch erst einmal ihre Berechtigung haben. Allerdings ist in meinem Urteil das Wegdrücken von Symptomen keine Heilung. Wenn der Patient dann auch eine Psychotherapie verschrieben bekommt, hat er, wenn er in der GKV versichert ist, nur die Wahl zwischen einer Verhaltenstherapie oder einer Gesprächstherapie. Beide Therapieformen setzen auf das kognitive Verstehen der auslösenden Ereignisse der Depression. Allerdings hege ich Zweifel ob ein Verstehen der Symptomatik tatsächlich ausreicht um eine Veränderung des emotionalen Ungleichgewichtes zu erzielen. Letztlich kann das jeder nur für sich selbst entscheiden.

Depression und ihre Behandlung mittels Hypnose im Hypnose Institut Berlin

Wir behandeln die Depression in Hypnose mit verschiedenen Herangehensweisen.Die aufdeckende/analytische Hypnose dient dazu, den Klienten in die Lage zu versetzen, die dysfunktionalen Grundmuster und Glaubenssätze seiner Depression zu erkennen, und im Emotionalkörper aufzulösen. Durch den direkten Zugang zum Unbewussten ist dies deutlich schneller möglich als mit anderen analytischen Verfahren, die nur die Kognition ansprechen. Der zweite Weg bietet die Möglichkeit in Bildern, die in hypnotischen Trancegeschichten vermittelt werden, eine positive Vision zu erzeugen. So könnte das Leben aussehen, sobald die Depression überwunden wird. Die hierbei erzeugten Bilder wirken wie gezielt gesetzte Suggestionen, die vom Unterbewusstsein gerne aufgenommen werden. Eine einfache, jedoch sehr wirkungsvolle Methode.